3 Ikosaeder im Einsatz - meine Meinung

 


Hallo Liebe Leser, 
ich habe mir vor ein paar Tagen schon die ersten Gedanken über das Thema Talentprobe bei DSA gemacht. Dazu muss ich sagen, das ich nur für die dritte Edition reden kann, da ich die anderen nicht spiele. Das habt diverse Gründe auf die ich in einem anderem Beitrag eingehen werde. 
Die Talentprobe bei DSA wird mit 3 Würfelwürfen eines Ikosaeders durchgeführt.(Für die mathematisch weniger Interessierten: das wird langläufig als 20seitiger Würfel, Kurzform: W20 bezeichnet.) Dabei kenne ich in DSA 2 Wege diese Probe durch zu führen. 

  • Weg 1: jeder Wurf wird einzeln ausgeführt.
  • Weg 2: man nimmt 3 unterschiedlich gefärbte Würfel und würfelt gleichzeitig

Für mich sind beide Wege gleichwertig, es ist eine reine Geschmacksfrage. Als Spielleiterin ist es mir egal wie gewürfelt wird. Solange ich das Ergebnis auch kontrollieren kann. Als Spielerin würfel ich prinzipiell jeden Wurf einzeln. 

Warum finde ich dieses System der Talentprobe so genial? Nun die Talentprobe basiert auf den Eigenschaftswerten. Da verschiedene Talente unterschiedliche Fertigkeiten in diversen Abstufungen brauchen, ist der dreigeteilte Würfelwurf für mich eine logische Folge daraus. Auch das es manchmal vorkommt, das ein Talent doppelt auftaucht ist durchaus nachvollziehbar.
Ebenso durchaus nachvollziehbar und logisch ist, das man in den einelnen Talenten besser wird, das nennt sich Erfahrung. Und mit dieser Erfahrung steigt dann auch die Modifikation des Talentwertes.
Ebenfalls logisch finde ich das Zufallselement welche durch Würfel mit 2 oder 3 sechseitigen Würfeln, bei einem Stufenanstieg das Talent steigern kann. Denn hierbei entscheidet dann die Stochastik ob man noch was dazu lernen konnte oder nicht. Ein erfahrener Spurenleser, hat schon mehr Wissen als ein Anfänger, also lernt er nicht so schnell etwas Neues. 

Dieses Talentsystem ist der Grund warum ich überhaupt noch Pen and Paper spiele. Meiner Meinung nach ist es das logischste Talentsystem was ich kenne. Wie seht Ihr das? Findet Ihr das Talentsystem in DSA sinnvoll? Was halter Ihr vom Steigerungsystem in DSA3?

 In diesem Sinne
Seid Achtsam



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Kommentare

  1. "Dieses Talentsystem ist der Grund warum ich überhaupt noch Pen and Paper spiele."
    Es gibt so viel tolle Sachen an Pen&Paper: die spielerische Freiheit, der gemeinsame Spaß in einer Gruppe, das Sich-Hinein-Versetzen in eine Rolle, die Erkundung einer fremden (Spiel-)Welt, die spielerische Herausforderung... und du spielst das nur noch wegen dieses ganz bestimmten Talentsystems?

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  2. Hallo Junk,
    Ich spiele dieses Rollenspielsystem, weil es für mich das Abbild einer Heldenreise ist. Es zeigt eine Entwicklung des Charakters besser an, als es jedes Kaufsystem kann. Denn beim Erlernen von neuen Fähigkeiten oder dem Verbessern alter Fähigkeiten, ist auch immer die Frage:"Versteht mein Charakter die Zusammenhänge?" Das lässt sich über das DSA3 Talentsystem und den Würfelwurf der Talentprobe auf alle 3 Eigenschaften meiner Meinung nach am besten dar stellen. Aventurien und Dere sind mir nach über 20 Jahren Spielerfahrung nicht mehr wirklich fremd, ich kenne diese Spielwelt einen Großteil meiner Pen and Paper-Zeit. Daher lege ich eher wert darauf, daß Talente authentisch eingesetzt werden. Andere Rollenspielsysteme sind andere Erfahrungen. Aber für mich ist das authentischste eben DSA3 mit der Talentprobe auf 3 Talente.
    Lange Rede kurzer Sinn, ich spiele DSA3 wegen dem Talensystem in DSA3 und weil ich die Entwicklung der Borborad-Kampagnge sowie der schwarzen Lande, welche Aventurien eher in einen Chutuluh-Abklatsch verwandelt haben ablehne.
    Liebe Grüsse

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  3. Ich finde, dass DSA eines der schlechtesten Regelwerke überhaupt ist. Das Talentsystem trägt zu dieser Einschätzung bei. Der Wurf ist zu aufwändig und dauert zu lange. In Sachen Einfachheit ist nimm einen Wx und würfle unter deinen Fertigkeitswert am schnellsten und für Neulinge am einfachsten zu verstehen. Die Wahrscheinlichkeit, einen Wurf zu schaffen ist auch für mathematisch versierte Menschen nicht ohne technische Hilfsmittel auszurechnen und die Steigerung per Würfelwurf finde ich unschön, wenn man auf eine begrenzte Anzahl an Versuchen beschränkt ist.

    Dass man schneller lernt, je weniger man noch kann, ist leider nicht korrekt. Zum Beispiel Sprachen: wenn du schon gut Französisch kannst, brauchst du nur ein paar Vokabeln lernen, um in der Lage zu sein, auf französisch Fantasy Rollenspiel zu zocken. Das geht schneller als die Sprachkompetenz von 0 auf solides Touristenniveau zu bringen. Und: je mehr Sprachen du beherrscht, umso leichter lernst du neue Sprachen. Dazu kommt: nach 7 Jahren Ausbildung hast du einen Talentwert von 5 (Hausnummer, keine Ahnung ob das stimmt), nach 6 Stufenaufstiegen (angenommen, wir haben halbwegs Glück beim Würfeln), was vielleicht ein ingame Jahr darstellt, in dem der Charakter kein einziges Mal geschmiedet hat, oder maximal die Scharten in den eigenen Waffen ausgebessert, verdoppelt er sich auf 10. Nicht so logisch, wie du in deinem Artikel schreibst.

    Gamistisch macht es aber schon Sinn, die Lernkurve zu verlangsamen. Aber da gibt es auch weniger zufallsabhängige Methoden wie steigende Kosten oder Pyramidensysteme.

    Insgesamt gaukelt das DSA Talentsystem einen nicht vorhandenen Realismus vor und verlangt dafür als Preis ein sperriges und unintuitives Regelwerk.

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